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Trainingsraum mit Seilzugapparat und Trainingsgeräten an einer hellen Wand, Tageslicht fällt durch große Fenster

Physiotherapie in Kiel

Krankengymnastik am Gerät

Gezielter Muskelaufbau an Zugapparat und Trainingsgeräten – nach ärztlicher Verordnung und durchgehend unter therapeutischer Anleitung. Wir begleiten Sie von der ersten Einheit bis zur Auswertung.

Holtenauer Straße, Kiel
Erstbefund vor der ersten Trainingseinheit
Trainingsplan schriftlich für Sie dokumentiert
Jede Einheit unter therapeutischer Aufsicht
Zwischenauswertung vor Ende der Verordnung

Krankengymnastik am Gerät

Training, das Ihre Therapie fortschreibt

Krankengymnastik am Gerät – kurz KGG – ist medizinisches Aufbautraining an Zugapparat und Trainingsgeräten, das Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eigens verordnet.

Worin sich KGG unterscheidet

In der klassischen Krankengymnastik arbeiten wir mit Ihrem eigenen Körpergewicht und mit unseren Händen. Am Gerät kommt eine messbare Last hinzu: Gewicht, Wiederholungen und Pausen stehen in Ihrem Plan und werden Einheit für Einheit angepasst. So lässt sich Kraft nach einer Operation oder einer langen Schonzeit in kleinen, kontrollierten Stufen wieder aufbauen.

Woran Sie trainieren

  • Seilzugapparat für Schulter, Arm und Rumpf
  • Geräte für Bein- und Rückenmuskulatur
  • Übungen für Gleichgewicht und Koordination
  • Ergänzende Dehn- und Mobilisationsarbeit
  • Anleitung für Übungen zu Hause
Hände einer Therapeutin korrigieren den Griff an einem Seilzugapparat im Trainingsraum

Unter Anleitung

Niemand trainiert hier allein

Jede Einheit begleitet eine Therapeutin oder ein Therapeut: Gewicht einstellen, Bewegung korrigieren, nachjustieren. Wer Schmerzen meldet, trainiert an diesem Tag anders – nicht einfach weiter.

Ablauf ansehen

Ablauf

So läuft eine Trainingseinheit

Eine Einheit Krankengymnastik am Gerät dauert rund 60 Minuten. Davon entfällt nur ein Teil auf das Training selbst: Befund, Einweisung, Korrektur und Dokumentation gehören dazu.

Höchstens drei Patientinnen und Patienten trainieren gleichzeitig unter Aufsicht einer Therapeutin oder eines Therapeuten – so bleibt Zeit, jede Übung zu beobachten und das Gewicht anzupassen.

Hände einer Therapeutin beugen das Knie einer auf der Therapieliege liegenden Person, im Hintergrund ein Regal mit Therapiebändern

In der ersten Einheit erheben wir den Ausgangswert: Beweglichkeit des betroffenen Gelenks, Kraftseitenvergleich zur gesunden Seite, Schmerzangabe auf einer Skala von null bis zehn. Dazu lesen wir den Operationsbericht oder die Angaben der verordnenden Praxis, damit Belastungsgrenzen eingehalten werden.

  • Kassenpatienten: Wir rechnen die verordneten Einheiten direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Zu zahlen bleibt die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent des Behandlungspreises zuzüglich zehn Euro Rezeptgebühr – es sei denn, Sie legen eine gültige Befreiung vor.
  • Privatpatienten und Selbstzahler: Sie erhalten eine Rechnung nach Einheiten, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen. Den aktuellen Satz je Einheit nennen wir Ihnen vorab am Telefon oder beim Erstgespräch.
  • Einlösefrist: Das Rezept sollte in der Regel innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung begonnen werden, sonst verfällt es und muss neu ausgestellt werden.
  • Unterbrechung: Liegen mehr als 14 Tage zwischen zwei Terminen ohne medizinischen Grund, gilt die Verordnung als abgebrochen. Sagen Sie uns deshalb Urlaub oder Krankheit frühzeitig an.
  • Nach Ende der Verordnung: Wenn Sie weitertrainieren möchten, besprechen wir mit Ihnen entweder eine Folgeverordnung über die Arztpraxis oder ein Training als Selbstzahler.

Was Sie zum ersten Termin mitbringen

Rezept im Original, Versichertenkarte und falls vorhanden eine Befreiung von der Zuzahlung. Dazu bequeme Sportkleidung, Hallenschuhe mit sauberer Sohle und ein Handtuch. Operationsberichte, Entlassungsbriefe oder Befunde einer Bildgebung helfen uns beim Eingangsbefund – bringen Sie sie gern mit, auch als Kopie.

Bereit für den nächsten Trainingsschritt?

Wir besprechen Ihre Verordnung und planen gemeinsam Ihre erste Trainingseinheit.